They Were Selected And Divided
You’re Jovian

Funny/Not Funny Records
VÖ: 07.04.2017

Auf 100 limitierte knallgrüne Kassetten mit goldener Schrift ist das kleine Schätzchen von You’re Jovian via Funny/Not Funny Records zu ergattern. Die 8 Songs der aus Norfolk in Virgina, USA kommenden Band orientieren sich an einem Shoegazepoprock a la The Pains Of Being Pure At Heart, gemixt mit DIIV und The Cure. Dazu kommen schöne LoFi- und Wave-Einflüsse. Ein softer und gleichbleibender Gitarrenrhythmus beherrscht die Songs. Der Einsteiger Downstream wird sofort zum Liebling und bohrt sich ins Ohr. Pieces, als Vorabstream schon länger ein Highlight, toppt das nochmal. So sind bereits die ersten 6 Minuten ein purer Genuss. Mit viel Hall und hinausgezögerten, harmonievollen Shoegazeriffs, mit noisartigen Soundschnipsel dezent im Hintergrund, dazu der auf einer schmalen Welle fungierende Gesang von Elliott Malvas – wundervoll und ziemlich smart. Revelations fällt in ein ähnliches Schema wie die beiden Einsteiger und schiebt sich so ebenfalls in die oberste Kategorie. Im positiven Sinne gemeinten Unaufgeregt bewegen sich die Songs auf You Were Selcted And Divided. Durch den dreamigen Touch fühlst du dich fortlaufend eingenommen vom Shoegazetrance. Constantly Waiting ist da ein gutes Beispiel. Drifting schiebt sich mehr in die Wavespate, bleibt aber dennoch im gewohnt wohltuenden Muster.

Während die Debütauskopplung Stereochronic von vor 5 Jahren einen Ticken aggressiver und rauer ist, besinnen sich die Amerikaner auf You Were Selected And Divided mehr auf Fülle und stetiger Harmonie. Schade, dass es nur acht Songs geworden sind. Hier kann ruhig mehr kommen. Stereochronic erschien damals im Übrigen auf Punkadelia Records und wurde von Funny/Not Funny Records jetzt nochmal re-released.

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Ånd
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