Oiro – Mahnstufe X

By | Records
Oiro
Mahnstufe X

Flight 13 Records
VÖ: 07.02.2020

Seit meiner Zeit in Düsseldorf habe ich die Band Oiro irgendwie ins Herz geschlossen. Der immer mit einer Portion Wortwitz einher gehende, gesellschaftskritische und politische Punk fabriziert nach meinem Empfinden immer noch ein ideales Gemisch aus Subkultur, Kleinkunst, Provinzpunk und Dosenbier. So war das zu ‘Goofy-Zeiten’ auf ihrem Album “Vergangenheitsschlauch” (2008) oder mit “Als Was Geht Gott An Karneval?” im Jahre 2005. Ihre Kneipentour DVD gehört seit ihrem Release 2009 zu den von mir empfohlenen Musikdokus/-filmen aus hiesigen Landen – und wenn ich das so schreibe bekomme ich gleich wieder Lust auf Bier und Punk. Read More

Acht Eimer Hühnerherzen

By | News, On Tour
Ohrwurmgefahr liefern mal wieder die Berliner Nylonsaitenpunks von Acht Eimer Hühnerherzen. “Somnambulismus” heißt die erste Single des im März erscheinenden, neuen Albums mit dem schlichten Namen “album”. Apocalypse Vega, Johnny Bottrop und Bene Diktator schlafwandeln durch die Welt. Um nicht doch irgendwie auf unsere an vielen Stellen oberflächliche, hektische und gemeine Gesellschaft zu erinnern. Klar, das man da weiter narkoleptisch bleiben will. Dabei bieten die Acht Eimer Hühnerherzen alles andere, als Schlafsüchtigen eine Zuflucht. Read More

The Sigourney Weavers

By | News, On Tour
The Sigourney Weavers aus Schweden melden sich mit einem neuen Song und dem dazugehörigen Video zurück. “Evaluate Yourself” heißt der gewohnt vom Powerpoppunk durchtränkte Track. Während ihre letztjährige EP “Like Frequenzies” etwas an mir vorbei ging, war ich vom letzten Album der Schweden, “Noir” aus 2016, recht angetan. Und “Evaluate Yourself” macht genau da weiter, wo damals “Noir” aufgehört hat. Das ist griffig, wahrlich nicht öde und macht einfach Bock auf die Band.
Read More

Schreng Schreng & La La – Alles Muss Brennen EP

By | Records
Schreng Schreng & La La
Alles Muss Brennen EP

Rookie Records
VÖ: 29.03.2019

Ich kannte Gunnar nicht. Aber ich versuchte nachzuschauen wer er war. Ich suchte nach der Geschichte, nach dem Leben. Mich beschäftigt diese Geschichte immer noch. Nicht nur weil einige von Gunnars Freunden jetzt meine Freunde sind, sondern weil ich denke, dass Lasse und Jörkk von Schreng Schreng & La La recht haben: Es ist nach wie vor ein Tabuthema. Wie groß muss der Dämon sein, der immer wieder Menschen einholt und vereinnahmt und aus dem Leben reißt. Die Traurigkeit und das Nichtverstehen über den Freitod eines Freundes sind in Folge dessen nicht zu beschreiben. Mit “Alles Muss Brennen” wollen Schreng Schreng & La La auf dieses Thema aufmerksam machen und widmen die EP gleichzeitig ihrem alten Freund. Read More

Pascow

By | News, On Tour
Pascow veröffentlichten gestern ihren Titeltrack aus dem am 25.Januar ausgekoppelten Album “Jade” (Rookie Records, hier das Review). Das Video ist ein Livezusammenschnitt der Extraklasse und beschreibt stilsicher all das wofür Pascow steht: Livemusik, Leidenschaft und Hingabe, Extase, Schweiß und Rotz. Und nicht zu guter letzt eine ungewöhnlich eingeschworene und treue Fangemeinde. Angesichts dieses quasi Livevideos freuen sich die meisten sicherlich auf den April, wenn Pascow dann in Hannover ihre Tour fortsetzen. Köln, Berlin und Hamburg sind bereits ausverkauft. Read More

Video of the Week: Schreng Schreng & La La – Mit Dem Rücken Zur Nacht

By | Video | Tune of the Week | No Comments
Neues Video von Schreng Schreng & La La: “Mit Dem Rücken Zur Nacht” ist die erste Veröffentlichung aus der kommenden Schreng Schreng & La La EP “Alles Muss Brennen”. Der Track ist eine Coverversion der Band Trashboy, bestehend aus Sebastian Neuerburg und Gunnar Baars. Jörkk (La La) und Lasse (Schreng Schreng) tourten zusammen mit Trashboy anno 2009 und die vier verband eine enge Freundschaft, die jäh durch den Freitod Gunnars auseinandergerissen wurde. So ist die wundervoll gewordene neue Interpretation von “Mit Dem Rücken Zur Nacht” nicht nur eine Hommage an Gunnar, sondern auch der Blick auf ein nach wie vor existierendes Tabuthema. Read More

KARLSSON – Rauhfaseridyll

By | Records
KARLSSON
Rauhfaseridyll

Disentertainment Records
VÖ: 15.02.2019

Von Null auf Hundert stürmen die Kölner von Karlsson auf ihrem Debütalbum “Rauhfaseridyll” nach Vorne. Mindestens. Denn mit “Südamerika” katapultiert dich gleich ein Hit in den aufgewühlten und selbst-reflektierenden Kosmos der vier jungen Freunde aus dem Rheinland. Musikalisch ist der Indierock von Karlsson mit ordentlich Punk geflutet. Poppige Momente fehlen aber genauso wenig wie einzelne Hardcoreanschnitte. Dazu kommt das nicht ermüdende Tempo der Burschen, das selten verschnaufen lässt. Sowohl musikalisch, als auch lyrisch. Read More

Pascow – Jade

By | Records
Pascow
Jade

Rookie Records / Kidnap Music
VÖ: 25.01.2019

Zwei Jahre nach dem gefeierten “Lost Heimweh”-Boxset melden sich Pascow mit einem fulminanten neuen Album zurück. Mit “Jade” verabschiedet sich die Band aus Gimbweiler von Codierung und „kryptischer Scheiße“, wie es in der Bandbiografie steht. So weit sollte man jetzt nicht direkt gehen, aber der Reihe nach. Read More

KARLSSON

By | News
Mit der Veröffentlichung des Songs “Schwule Könige” feiern die vier Kölner von KARLSSON ihren ersten Single-/Videorelease zum kommenden Debütalbum “Rauhfaseridyll”, welches am 15.Februar via Disentertainment Records erscheinen wird. Nach einer ersten EP und einer fast zweijährigen Findungsphase, erspielten und ersparten sich die vier Freunde von KARLSSON den nötigen Schliff für den ersten großen Wurf. I CAN GUARANTEE premiert nun das Video zu “Schwule Könige” und schickt den zwischen Captain Planet und MATULA erinnernden Gitarrensound in die große weite Welt. Read More

Kala Brisella | Support: Illegale Farben – Blue Shell | Köln, 19.November2018

By | Live
Dass es Montag und ziemlich kalt war, merkte man anhand der doch nur wenigen Zuschauer, die sich an diesem Novemberabend im Kölner Blue Shell einfanden. Jedenfalls war es so kalt, dass Mütze und Handschuhe auf dem Weg mit dem Fahrrad von Ehrenfeld in die Südstadt notwendig waren. Klar, war ja auch November. Alles andere ist ja eher unnormal. Tja, und eben Montag – nach einem durchgemachten Wochenende und einem müden ersten Wochenarbeitstag wahrlich nicht die optimalsten Voraussetzungen zum Weggehen. Der Grund, dies dann aber doch zu tun und diese kleine Reise über alle roten Ampeln und schlechten Fahrradwege in Köln auf sich zu nehmen: die Breisgau-Berliner Kala Brisella. Mit dem Support durch die aus Köln kommenden Illegale Farben, erhoffte ich mir einen entsprechenden Noise- und Punkpegel, um die müden Knochen wieder aufzuwecken. Read More