Engine Kid

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Die von 1991 bis 1995 existierende Post-Hardcore, Emo und Noise Band Engine Kid veröffentlicht mit dem Track “Angel Dust” einen bisher unbekannten Song aus dem Bandarchiv. Grund ist das am 21. Juni herauskommende 6 LP starke Box Set “Everything Left Inside” der US-Pioniere aus Seattle. Schon im letzten Jahr veröffentlichte Sänger und Gitarrist Greg Anderson auf seinem Label Southern Lord Records den Bandkatalog digital remastered. Nun soll ein physischer Release am Record Store Day folgen. Einziger Nachteil: Das Teil wird ein US-only-Release werden. Angeblich wird im Hintergrund über einen weltweiten physischen Release des Pakets oder zumindest über einen Release in einem anderen Format oder einer anderen Kombination nachgedacht. Nach dem “Angel Dust”-Appetizer entwickle ich auf jeden Fall starke Tendenzen mir die Schallplatten noch mal physisch zuzulegen. Auch nach 30 Jahren wirken die Songs von Engine Kid äußerst roh, verletzlich und unglaublich schwer. Energie und Gefühl sind so unfassbar seelisch greifbar. Für mich sind Engine Kid das logische Verbindungselement zwischen Bands wie Squirrel Bait, Slint, Unsane oder die frühen Helmet und den mehr Emo behafteten Bands wie Sunny Day Real Estate oder Mineral. Read More

Ovlov

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Mit ihrem neuen Song “Land Of Steve-O” kündigen die aus Newtown, Connecticut kommenden Ovlov ihr neues Album “Buds” an. Fuzziger Lo-Fi Grunge, der zumindest bei mir äußerst wohltuend im Ohr liegt. Ovlov machen also zum Glück da weiter, wo sie bei mir anno 2013 mit ihrem Werk “AM” angefangen haben. Zuletzt wirbelte der smarte Vierer mit dem Werk “TRU” meine Playlisten durcheinander. Der verschrobene Weezer / Ween / Dinosaur Jr. Sound arbeitet sonst mit vielen Disharmonien und findet Read More

supernowhere

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Einer unserer Lieblingslabels, Topshelf Records, hat das Seattle-Trio supernowhere gesigned und das aus dem Jahre 2018 veröffentlichte Debütalbum “Gestalt” im Zuge dessen überarbeitet und nochmals ausgekoppelt. Der Lo-Fi-Indiepopsound des Trios basiert auf gleichermaßen folkigen wie auch rockigen Elementen. Ein Ohrenschmaus für Fans eines melodisch frickeligen, grundtief melancholischen Independent-Mix. Read More

Minus The Bear

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Einer meiner Lieblingsbands zieht mir dann wohl nochmal das Geld aus der Tasche. Nach ihrer Auflösung im Jahre 2018 und ihrer Farewell-Tour veröffentlichen Minus The Bear aus Seattle zum imaginären 20jährigen Bandbestehen nochmal ein äußerst delikat klingendes Package – glaubt man zumindest dem Hörbeispiel eines ihrer ersten Hits “Absinthe Party At The Fly Warehouse”. Mit dem Live-Album “Farewell” verabschieden sich Minus The Bear dann nach eigener Aussage endgültig. Obwohl ich mir sicher bin, dass da nochmal irgendwann eine Deluxe-Reissue kommen wird. Jedenfalls ist “Farewell” ein Live-Best-of von eben jener letzten Farewell-Tour 2018. Satte 3 LPs mit insgesamt 26 Tracks. Darunter Hits wie “Drilling”, “Into The Mirror”, “Pachuca Sunrise” oder “Knights”. Dazu gesellen sich besonders live in Erinnerung gebliebene Songs wie “Cold Company” oder “Spritz!!!Spritz!!!”. Read More

Just For Fun – Alles Wegrenovieren

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Bestimmt schon zwei Wochen her, dass Kevin ‘Otter’ Hamann (ClickClickDecker) und Johannes ‘Skinny Joe’ Rögner (Frittenbude) mit “Alles Wegrenovieren” ihr Debüt bzw. eigentlich zweites Album “Im Museum Der Eigenen Irrtümer” angekündigt haben. Früher hat man gesagt, dass wenn etwas zwei Tage her ist im Internet, es dann schon wieder alt ist. Was ist es denn dann nach zwei Wochen? Uns wurscht. Klasse Song, klasse Typen. Schon damals, als Hamann und Rögner als Lama L.A. ihre Platte “AFFEMARIA” bei Anette Records heraus brachten. Nun nennen sich die beiden Freunde Just For Fun. Und so klingt es dann auch: frei heraus, weit weg von verkopft, trotzdem schlau und witzig. Read More

Liotta Seoul

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Die bereits 2017 in Koblenz gegründeten Liotta Seoul haben mit den Songs “David Blaine” und “Like Me” bereits zwei der kommenden 4-Track EP “Cool” veröffentlicht. Beiden Songs wird Hitpotential vorausgesagt. Nun, wenn man Mitte der Neunziger zwischen Post-Grunge und Alternative groß geworden ist, dann passt das auf jeden Fall, wie die Faust aufs berüchtigte Auge. Catchige und schnörkellose Riffs, immer gepaart mit einer gewissen Moll-Attitüde, machen es dem Hörer äußerst leicht das Ganze als Ohrwurm zu bezeichnen. Damit erinnern Liotta Seoul nicht zu unrecht an einen Mix zwischen Silverchair, Nada Surf und Hazel. Am 1.Oktober wird “Cool” auf Krod Records erscheinen. Read More

Dusted

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Holy Fuck Keyboarder und Effekt-Meister Brian Borcherdt bringt mit seinem Soloprojekt Dusted Album Nummer drei heraus. Das Werk hört dabei auf den schlichten Titel “III”. Während einiger Tage des Abschaltens lief “III” immer mal wieder. Zum Entschleunigen, Runterkommen und Durchatmen. Im Gegensatz zum eher energiegeladenen und experimentellen Output von Holy Fuck katapultiert dich Dusted auf eine ganz andere Ebene. Melancholisch soft, kaleidoskopisch aber nicht zu kryptisch. Zum Song “Baseball” gibt es dann auch ein wundervolles Video. Read More

Central Heat Exchange – Directly Down

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Die aus diversen Bands zusammengewürfelte Kollaboration Central Heat Exchange kündigt für den 10. September ihr selbstbetiteltes Debütalbum an. Einen Vorgeschmack auf das, was passiert wenn Mitglieder aus circa 10 Bands gemeinsame Sache machen, zeigt euch der neue Song “Directly Down”. Das US-kanadische Projekt mit den Haupteinzugsgebieten Austin, Chicago und Winnipeg besteht im Kern aus Adam Soloway von Living Hour, Santiago Dietche, der auch bei Daphne Tunes spielt, sowie Jacob und Paul Stoltz von den Bands Varsity und Pool Holograph. Nicht unbedingt Bands, die bei uns die große Runde gemacht haben. Weitere ‘Gast’-Musiker auf dem Album sind dann aber zum Beispiel Jason Tait (The Weakerthans) oder Julie Penner (Broken Social Scene). Und das wird weiter ergänzt mit Personal aus Bands wie Lala Lala, Fran, Sun June oder Do Make Say Think. Das bringt erstmal viele Fankreise zusammen, bei denen einen gemeinsame Schnittmenge nicht ungewöhnlich ist. Read More

Book Klub – Life Of Me

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So langsam werden mir die Menschen von Disobedient Records unheimlich. Nach DEAFDEAFDEAF, Permo und Denh Izen kommt mit Book Klub das nächste Schmankerl auf den Markt. Mit einem musikalischen Background der Genres Shoegaze, Noise-Pop and Post-Punk haben Book Klub im Kurs ‘Wie schreibe ich einen potentiellen Indiehit’ wohl genau zugehört zu haben. Herausgekommen ist ein schön düsterer Post-Punk mit äußerst griffigem Refrain. Read More

Colleen Green – I Wanna Be A Dog

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Die US-Amerikanierin Colleen Green, die mit ihren Platten “Cujo” (2011), “Sock It To Me” (2013) und “I Want To Grow Up” (2015) sich bei mir fest verankert hat, veröffentlicht nach sechs jähriger Albumpause am 10. September via Hardly Art ihr neues Werk “Cool”. Daraus ist jetzt mit “I Wanna Be A Dog” ein erster Song samt Video veröffentluicht worden. Stilistisch bleibt sich Green treu: minimalistischer Slack-Pop-Punk mit einer latent ironischen Ader. Read More