Tune of the Week: She Danced Slowly – GIRL

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“GIRL” ist nach dem Track “BANKS” die zweite Auskopplung aus der noch ohne Releasetermin angekündigten neuen EP von She Danced Slowly. “S.O.B.E.R.” soll die 5-Track-EP heißen.  Der unkonventionelle DIY Pop besitzt etwas äußerst Verschrobenes und Experimentelles. Hier werden Bran Van 3000 und King Krule elegant durch den Wolf gezogen. Das klingt in erster Linie gewöhnungsbedürftig, dann frisch und dann irgendwie total gut. Bei uns ist “GIRL” Tune of the Week. Read More

MINNEAPOLIS

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Schon die ersten beiden Single-Veröffentlichungen von MINNEAPOLIS haben uns begeistert. Nach “The Park” und “Presidential Love” erschien Anfang des Jahres der Song “The Manager”. Heute folgt mit “Pieces” der vierte Streich der Berliner Band. Und auch dieser Song hat Indie-Hit-Potential. Der smarte und lockere Groove macht es nahezu unmöglich nicht angefixt zu werden. Der dosierte Output von MINNEAPOLIS (vier Songs in knapp drei Jahren) mündet hoffentlich bald in einem überraschendem EP- oder Albumrelease. Read More

Hachiku

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Eine halbe Stunde brauche ich von meinem Wohnort in Köln bis nach Dansweiler, einem kleinen Vorort der Domstadt, zwischen Bergheim und Pulheim. Antreffen werde ich Anika Ostendorf da aber nicht mehr. Als Hachiku ist die Musikerin und Produzentin nämlich mittlerweile weltweit unterwegs und hat sich im australischen Melbourne niedergelassen. Bei dem von Jen Cloher und Courtney Barnett gegründeten Label Milk! Records fand die über London nach Australien ausgewanderte Hachiku ihre Heimat. Zunächst tatsächlich Job mäßig und dann auch als Künstlerin. Mit “I’ll Probably Be Asleep” veröffentlichte die Soundtüftlerin nun den Titeltrack ihres am 13. November erscheinenden Debütalbums. Read More

The Vaughns

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Die aus New Jersey kommenden The Vaughns veröffentlichen mit dem Song “All Weekend” eine neue Videosingle, mit der sie ihren Deal mit Rude Records / Equal Vision Records ankündigen. Gegründet 2014 kam im vergangenen Jahr ihr Debütalbum “F.O.M.O.” heraus. Das war mir damals etwas zu hibbelig und hatte den Eindruck, als wenn The Vaughns noch ihren Sound suchen würden. “All Weekend” überrascht mich jetzt da ein wenig, weil es eine ausgewogene Independent-Coolness und einen gewissen zeitlosen Faktor besitzt. Read More

Yeah Is What We Have

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Hinter Yeah Is What We Have steckt der Musiker Tom Werring, der im vergangenen November mit seinem Album “Through The Window” sein Lanspieldebüt feierte. Nun kehrt der studierte Musikpädagoge mit neuer Single zurück. “I Could Only” ist ein lupenreiner Independent-Pop-Song, der äußerst rund und unaufgeregt im Ohr liegt. Read More

Julia Stone

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Es ist schon über zehn Jahre her, dass ich Julia Stone musikalisch mal verfolgte. Damals noch mit ihrem Bruder Angus zusammen, in einer Hochzeit des Indiefolks. 2010 schaute ich sogar beim Gig des Geschwisterpaars im Kölner Gebäude 9 zu. Doch mein Hören entwickelte sich gegenläufig zu der Musik von Angus & Julia Stone. Ihre letzten Soloveröffentlichungen bekam ich schon gar nicht mehr mit. Der Fokus lag einfach woanders. Mit ihrer neuen Single “Unreal” weckte die Australierin aber wieder mein Interesse und erinnert mich nicht nur durch den Auto-Tune Teil an Frou Frou und einen Soundtrack-Klassiker. Read More

Matt Ryder

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Der Produzent, Sänger und Songwriter Matt Ryder aus Birmingham veröffentlicht mit “Soundless Motion” eine neue Single. Dabei erinnert mich der noch junge Engländer in erster Linie an DIY-Künstler wie arrange oder Mister Lies. Dieser melancholische Elektronikpop hat aber auch was von King Krule und monotonem Endachtziger HipHop. Der düstere Pop von Ryder wirkt in “Soundless Motion” gleichzeitig schwer und beflügelnd. Nachdem letztes Jahr seine Debüt EP “50FT” erschien, will sich Ryder mit dem Release einer zweiten EP Zeit lassen, um sich noch tiefer in seinen Sound einzufinden und diesen zuzuschneiden. Read More

Kevy Kev

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Kevy Kev, eigentlich Kevin Prochnow, seines Zeichens Bassist des Funk-Punk Kollektivs Just Friends, veröffentlicht mit “Deep Breath” einen neuen Track. Kevy Kev bleibt seinem Easy Listening und groovig schnulzigen Sound treu – wenn er nicht noch eine Schippe drauf legt. Mit seiner 2019er EP “Memphis Mixtape” sowie seinem ein Jahr davor erschienenen Album “The Science Of War, Men Love Wars” liegen bereits zwei ausgefeilte Werke der Öffentlichkeit vor. Die Mischung aus Country, 70s, Bassläufen und Orgelsounds sowie dreamiger Schmonzette scheint Kevy Kev durchs Mark zu gehen. Jedenfalls wird dieser nostalgische Popfunk der zarten Art und Weise mit “Deep Breath” weiter gesponnen. Wundervoll. Read More

Del Paxton

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Das aus Buffalo kommende Trio von Del Paxton veröffentlichte diese Woche eine 3-Track EP namens “September, Bedtime, Ontario”. Der Sound der drei Freunde Dylan England, Greg McClure und Zack Schoedel beinhaltet herzergreifende Hooks und Riffs, melodische Sensibilität und viel Emo-Nostalgie. Die EP erscheint via Topshelf Records, erstmal nur digital. Während die Videoauskopplung “September” richtig schön kickt, versprüht der Song “Bedtime” deutlich mehr Melancholie. “Ontario” spiegelt dann die daraus folgende Schnittmenge wieder. Wundervolle drei Songs sind das, die Gefühl und Spielfreude auf den Punkt bringen. Read More


Tune of the Week: Toi Let – Give Me Back My Man

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Die schwedischen Post-Punker von Toi Let melden sich mit einer starken The B52s Coverversion von “Give Me Back My Man” zurück. Zuletzt wurde meines Wissens eine Art Best Of im Jahre 2017 zusammengestellt. Ihre EP “Lord Of The Rings” aus dem Jahre 2014 gilt nach wie vor als unglaublich starker Geheimtip. Der Output der Band hält sich in Grenzen, wie man bemerkt. Umso mehr freut es mich, dass es mit “Give Me Back My Man” endlich neues Material gibt, auch wenn es ein Cover ist. Aber Songauswahl und die minimalistische Interpretation dieses Klassikers aus 1980 stehen Toi Let sehr sehr gut. Read More