HEAVE

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Warum sich nicht auch mal einfach wegpusten lassen? HEAVE aus England schaffen das mit Leichtigkeit. Mit einer saftigen Portion Wut, mit Krach und Heavyness, schiebt sich das Noise-Punk Quartett schnurstracks in meine Like-Bibliothek. Ähnlichkeiten mit anderen bekannten Punk-Formationen aus England sind nicht ganz von der Hand zu weisen. Macht aber nichts. Ich finde das hier viel besser. Sechs Tracks haben HEAVE bisher rausgehauen. Zum Abreißer “Hungover” gibt es auch etwas Visuelles. Und nicht nur “Hungover” macht müde Knochen munter. Der jüngst veröffentlichte Track “Can’t Turn It Off” sowie das kräftig hüpfende “Radar” feiere ich grade total ab. Boah macht das Bock! Read More

Chalk Hands – Don’t Think About Death

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Chalk Hands
Don’t Think About Death

Dog Knights Productions
VÖ: 18.03.2022

Mit “Don’t Think About Death” veröffentlichen die Engländer Chalk Hands ihr Langspieldebüt auf Dog Knights Productions. Nach erschienenen EPs und Split-Singles bescheren uns Gary Marsden (d), Tommy Lester (g/voc), Antoine Mansion (g/voc) und Ben Moore (bass) acht starke Songs zwischen Emo, Post-Hardcore, Screamo und Post-Rock. Ein dynamischer und vor allem emotionaler Auswurf. Read More


Tune of the Week: Chalk Hands – Fail, Grasp, Restore

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Der aus Brighton in England kommende Post-Hardcore Vierer Chalk Hands veröffentlicht mit “Fail, Grasp, Restore” eine neue Single und kündigt damit gleichzeitig das Debütalbum “Don’t Think About Death” an, dass am 18. März 2022 via Dog Knights Productions auf den Markt kommt. Die Freude über und auf das neue Material ist riesengroß und der neue Song erfüllt gänzlich alle Erwartungen. Kein Wunder also, dass ich gar nicht anders kann, als das “Fail, Grasp, Restore” bei I CAN GUARANTEE zum Tune of the Week auserkoren wird. Read More

DEAFDEAFDEAF – Odes

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DEAFDEAFDEAF aus Manchester veröffentlichen mit “Odes” ihre dritte Single. Zusammen mit dem digitalen Release feiert heute das dazu passende Video Premiere. Neben “Odes” veröffentlichte die Band bisher noch die beiden Singles “Nothingness” und “Bodies”. Mit dem teilweise recht brachialen Post-Punk Vierer mit Sänger Nathan Hill, den Gitarristen Jack Findlay und Harry George, sowie Basser Ellis Whittle und Schlagzeuger Connor Alder, auf der Insel in aller Munde. Die Presse wird nicht drumrumkommen DEAFDEAFDEAF irgendwo zwischen den mittlerweile drei großen UK/Irland Bands IDLES, Fontaines D.C. und Shame einzuordnen. Read More

Wicketkeeper – Shonk

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Wicketkeeper
Shonk

Meritorio Records
VÖ: 16.10.2020

Mit der 2018 veröffentlichten, selbstbetitelten Debüt EP haben die Engländer von Wicketkeeper damals meine Aufmerksamkeit gewonnen. Tracks wie “Moving To L.A.” oder “All My Friends” liefen in diversen Playlisten rauf und runter. Und nicht selten wurde ich gefragt, wer das denn da sei, mit diesem unaufgeregten Gitarren-Pop-Sound zwischen Brit-Punk, Indiepop und Fuzz. Zwei Jahre später steht nun das lange Debüt von Wicketkeeper an. Mit Meritorio Records hat das Trio bestehend aus Ryan Oxley sowie den Brüdern Simon und Alex Morley ein würdiges zu Hause gefunden. Denn das kleine Independent Label aus Madrid ist mehr oder weniger ein Inbegriff für quirligen Gitarren-Pop. Und “Shonk” liefert reichlich davon. Read More

Jim Bob – MTC | Köln, 21.November2019

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“Aber schreib nicht wieder so einen Fanboy-Artikel” ruft mir Simon noch hinterher, als wir uns heute morgen verabschieden. Gestern waren wir gemeinsam auf dem Jim Bob-Konzert im Kölner MTC und während Simon keine drei Lieder von Carter USM kannte, bin ich seit 25 Jahren Fan dieser großartigen Band, mit der Jim Bob in den 1990er-Jahren eine ganze Reihe von Hits in Großbritannien hatte. Aber gut, heute kein Fanboy-Artikel.

Wir kommen pünktlich um 20:00 Uhr am MTC in der Kölner Südstadt an. Vor dem Club ist nicht viel los und auch später werden lediglich um die 100 Zuschauer für Stimmung sorgen. Jim Bob, der mit Manager Marc, Keyboarder Christopher und seinem Roadie Mister Spoons unterwegs ist, scheint das nicht weiter zu stören. Read More


Video of the Week: Warmduscher – Disco Peanuts

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Das grandiose visuelle Manifest zu Warmduschers Single “Disco Peanuts” nimmt dich auf einen psychedelischen Poptrip mit. Das Knetfigurenkabinett sollte man sich vielleicht nicht alleine anschauen. Passend zur Halloweenzeit entführt uns Videomacher Eddie Lawrence in seine tiefste Psyche und vermittelt uns, was er unter “Disco Peanuts” versteht. Das passende Album zu Warmduschers Single kommt diesen Freitag heraus und hört auf den Namen “Tainted Lunch”. Read More

hd hausmann – find a weight, form a ground

By | Records
hd hausmann
find a weight, form a ground

Self Released
VÖ: 05.08.2019

Im Jahre 2015 wurde ich auf den Künstler hd hausmann aufmerksam. Der Song “I Am Here And I Am Cold In The Water” begeisterte mich sofort. Und auch, dass nicht nur der Klang düster und tiefsinnig war, sondern dass auch der Künstler selber sozusagen unter Verschluss blieb. Ausser einem Soundcloud-Stream war damals nicht viel zu holen. Später erschien der Erstling “Wring The Moisture From The Surf”. Nun taucht hd hausmann plötzlich wieder in meinem Kosmos auf. Vier Jahre und drei Alben später. “find a weight, form a ground” heißt Album Nummer drei und erschien heute am 5.August digital. Read More

Reveries / Chalk Hands / Okänt – Split 12inch

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Reveries / Chalk Hands / Okänt
Split 12inch

Dingleberry Records / Time As A Color
VÖ: 26.04.2019

Nicht nur die deutschen DIY Recordlabels Dingleberry Records und Time As A Color, sondern gleichzeitig auch Callous Records (UK) , Future Void Records (UK), Smart & Confused (Frankreich) und Dischi Discenti (Italien) zeichnen sich für die 3-Song Split Vinyl von Reveries, Chalk Hands und Okänt aus. Alle drei Bands steuern einen Song zur 12inch bei, wobei das Stück der aus Schweden kommenden Okänt eigentlich aus zwei bis drei Teilen besteht. Read More

Fat White Family – Serfs Up!

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Fat White Family
Serfs Up!

Domino Records
VÖ: 19.04.2019

In Klammern der beiliegenden Info des neuen Fat White Family Albums “Serfs Up!” steht “The Difficult 3rd Album”. So würde man den am kommenden Freitag erscheinenden Lonplayer der Südost-Londoner wohl ziemlich authentisch beschreiben. Wer eine Fortführung des verrückten und aufwirbelnden Sounds von “Champagne Holocaust” (2013) und “Songs For Our Mothers” (2016) erwartet, wird angesichts der lethargisch und langgezogenen Songs überrascht sein. Der anfängliche Post-Punk der Band gepaart mit Lo-Fi, Funk und Garage ist nur noch in der Grundstruktur erkennbar. Zu sehr überwältigt Pop-Art und Punk-Avantgarde. “Serfs Up!” gibt der fetten weißen Familie ein Zukunftsgesicht und dürfte künstlerisch das bisher beste Album der Engländer sein. Read More