Bob Mould – Blue Hearts

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Bob Mould
Blue Hearts

Merge Records
VÖ: 25.09.2020

Vergangenes Jahr überraschte Bob Mould nicht nur seine Gefolgschaft mit seinem dreizehnten Soloalbum “Sunshine Rock”, das vor Zuversicht und Optimismus nur so strotzte und somit einen krassen Gegensatz zu den beiden Vorgängeralben darstellte, welche stark von persönlichen Verlusten geprägt waren. Nun also erscheint mit “Blue Hearts” Soloalbum Nummer 14, bei dem Bob Mould erneut Jason Narducy und Jon Wurster an Bass und Schlagzeug zur Seite stehen. “Blue Hearts” kann man durchaus als den dunklen Bruder des fast schon beschwingt-fröhlichen Vorgängeralbums “Sunshine Rock“ bezeichnen, was wiederum Erinnerungen an die Veröffentlichung der beiden Sugar Alben “Copper Blue” und “Beaster” in den frühen 90er Jahren aufkommen lässt. Read More


Video of the Week: METZ – A Boat To Drown In

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METZ melden sich mit einem achteinhalb Minuten langen Video zurück. Dabei klingt “A Boat To Drown In” eingängiger und zugänglicher als alles andere, was die Band bisher veröffentlichte. Wer sich in der Vergangenheit an der Explosivität und dem Noise der Kanadier noch aufrieb und das ganze nervlich nicht packte, könnte mit “A Boat To Drown In” einen neuen Freund finden – auch wenn es hinten raus eher die eingefleischte METZ-Anhängerschaft begeistert. An Dynamik und Druck hat der mit Punk und Indieanleihen gespickte, massive Song in dennoch alter METZmanier nichts verloren. Und es steigert die Vorfreude auf das mit dem Song angekündigte vierte Studioalbum des Trios aus Ottawa. Read More

Wax Chattels

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In der Zwischenzeit haben sich auch die Neuseeländer von Wax Chattels zurückgemeldet. Der Post-Punk gespickt mit wirren Noiseelementen und unruhigem Gemüt kehrt mit dem Album “Clot” am 25.September zurück auf die Landkarte. Das Video zu “No Ties” ist ein erster Fingerzeig in welche Richtung das neue Album geht. Obwohl reichlich Melodie im neuen Song vorhanden ist, weiß der gut 2 Minuten lange Track auch einen gewohnt noisigen Nerv zu treffen. Read More

Holy Motors

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Bands wie Mazzy Star und Camera Obscura fallen wahrscheinlich vielen ein, wenn die ersten Töne von Holy Motors neuer Single “Country Church” erklingen. Düstere Akustikmomente wechseln sich mit schwebendem Indiecountry ab und werden malerisch von einer sanften Stimme vervollständigt. Doch wer Holy Motors in die psychedelischen Tiefen von Los Angeles oder ins herzhafte Schottland verfrachtet, der liegt falsch. Tallinn, Estland ist die Heimat des Quartetts um Songschreiberin, Sängerin und gefühlte Hope Sandoval-Reinkarnation Eliann Tulve sowie Gründungsmitglied und Songschreiber Lauri Raus. Nach ihrem 2018er Debütalbum “Slow Sundown” kündigt die Single “Country Church” nun ihr zweites Album an. Read More

Tune of the Week: Girl Friday – This Is Not The Indie Rock I Signed Up For

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“This Is Not The Indie Rock I Signed Up For” ist der traumhafte Titel der aktuellen Single der Band Girl Friday. Der Track ist bereits die zweite Auskopplung aus dem am 21.August herauskommenden Langspieldebüt “Androgynous Mary”. Das Quartett aus Los Angeles wird auf Hardly Art veröffentlichen.  Vera Ellen (g, voc), Libby Hsieh (b, voc), Virginia Pettis (d, voc) und Sierra Scott (g, voc) nutzten Filmaufnahmen ihrer letzten Nordamerika Tour (zusammen mit The Beths und Marika Hackman), um einen kleinen Clip zusammen zu schneiden. Der tiefschöne und tragende Indiesong ist bei uns Tune of the Week. Read More

Disheveled Cuss – Disheveled Cuss

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Disheveled Cuss
Disheveled Cuss

Sargent House / Cargo Records
VÖ: 12.06.2020

Mit dem selbstbetitelten Werk der Band Disheveled Cuss veröffentlicht Nick Reinhart einen zeitlosen Alternative-Rocker, der in Sachen Songwriting und Melancholie zurück an die ganz großen der 90er Jahre denken lässt. Dabei provoziert das Tera Melos Mitglied Reinhart Kollisionen zwischen großen Poprock-Hymnen a la Weezer, Nada Surf oder Teenage Fanclub mit melancholisch verquerten Sachen, die unter Einflüssen von Pavement, J Mascis oder Elliott Smith entstanden sind. Das Album “Disheveled Cuss” katapultiert mich in die Vergangenheit und lässt gleichzeitig die nicht endende Liebe zu einem introvertierten und teilweise schnulzigen Gitarrensound neu entdecken. Mit ordentlich viel Herzschmerz, Beziehungsproblemen und aus Liebe entstandener Wut haben Disheveled Cuss nicht nur lyrisch die Angelrute ausgepackt. Disheveled Cuss haben den großen Songwriterschlüssel stibitzt und wenden ihn gnadenlos an. Read More

Rolling Blackouts Coastal Fever – Sideways To New Italy

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Rolling Blackouts Coastal Fever
Sideways To New Italy

Sub Pop / Cargo Records
VÖ: 05.06.2020

Easy Listening deluxe. Was bei mir tatsächlich in den ersten Klängen als belangloses Akustikgitarren-Geschrammel daherkam, entwickelt sich nach und nach zu einem Sommersoundtrack. Das zweite Album der Australier Rolling Blackouts Coastal Fever wird getragen von leichten Melodien und unbeschwertem Gitarren-Pop. So vermischen sich die Dunstkreise von James, Maritime oder Camper Van Beethoven mit dreamigen Popbands wie Real Estate oder Swim Deep. Read More

Becca Mancari

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Captured Tracks veröffentlicht am 26. Juni das neue Album der Amerikanerin Becca Mancari. “The Greatest Part” wird das 12 Song starke Werk heißen und besitzt mit den Songs “Hunter” und “First Time” bereits zwei zu erhaschende Kostproben. Die brandneue Single “First Time” besticht durch ihren Anmut und der leicht schwebenden Atmosphäre. Ein sanfter Beat trifft auf einen äußerst sanften Gesang, während sich im Hintergrund langsam die elegante Slide-Guitar aufbaut. Dabei drehen sich die Lyrics um reichlich düsterere Themen und setzen dem süßen Sound das nötige bitter entgegen. Read More

Disheveled Cuss

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Disheveled Cuss ist die neue Band von Tera Melos Mitglied Nick Reinhart. Mit ihrem Song “Oh My God” veröffentlicht die Band bereits ihren dritten Song aus dem am 12. Juni bei Sargent House erscheinenden, selbstbetitelten Debütalbum. Aufmerksamkeit erlangte Disheleved Cuss bereits mit ihrem ersten Song “Wanna Be My Friend”. Das klingt auf der einen Seite äußerst unbeschwerlich und einfach. Auf der anderen Seite schwingt ordentlich viel Melancholie mit. Vergleiche mit Weezer oder Teenage Fanclub, mit Nada Surf, den Lemonheads oder den Buddyrevelles sind nicht von der Hand zu weisen. Read More

Rolling Blackouts Coastal Fever

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Nach längere Pause überzeugt mal wieder ein Sub Pop-Artist: Rolling Blackouts Coastal Fever. Vor einigen Wochen schon veröffentlichten die Australier mit ihrer Single “Cars In Space” einen ersten neuen Song. Nun gibt es seit letzter Woche mit “She’s There” einen zweiten Song, der den Easy-Listening Faktor abermals auf ein anderes Niveau bugsiert. Gleichzeitig kündigt die Band nun das mit Spannung erwartende zweite Album mit dem Namen “Sideways To New Italy” an. Read More