Interbellum ist das Projekt des libanesischen Künstlers Karl Mattar. Am 5.Oktober erschien sein zweites Album “Dead Pets, Old Griefs” aus dem in seiner Heimat Beirut ansässigen Indielabel Ruptured. Die Songs von Interbellum sind durchtrieben von einem poppigen Lo-Fi Noise, aufregendem Songwriting, einer Portion Disharmonie und vieler kleiner Eingängikeiten. Das erinnert an einige Werke von Sean Lennon oder SANDY ALEX G, an Tomemitsu und Alexei Shishkin oder an Jason Schwartzmans Projekt Coconut Records. Viele Songs haben einen eigenwilligen Charakter, sind diffus aufgebaut und fügen sich doch im Ganzen harmonisch und oft disharmonisch zusammen. Andere Songs, wie zum Beispiel das traumhafte “Ready To Dissolve” sprühen nur so voller Liebe. Tracks wie “Ink”, “Another Day” oder “Distortion” haben die Schönheit und Kraft, dass du dich in eine andere Welt fallen lassen kannst. Megaschön!

Interbellum sind im Übrigen am 15.November Supportact von Postcards (ebenfalls aus Beirut) im Berliner Badehaus.

Headerfoto: Interbellum Website / Postfoto: Rachel Tabet

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