Symmetry Lover – Symmetry Lover

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Symmetry Lover
Symmetry Lover

Through Love Records | I.CORRUPT.RECORDS | Trace In Maze Records
VÖ: 05.07.2019

Wütend stampft das Debütalbum der Post-Hardcore Band Symmetry Lover durch die Boxen. Acht starke Songs bringt das Quartett um Frontfrau Ina aufs Parkett und besticht nicht nur mit harten Riffs und Screamoeinlagen, sondern auch mit einem emolastigen Songwriting. Die Bandmitglieder Ina (voc), Flo (g), Mirko (b) und Diez (d) stammen aus lokalen Bands der Dortmunder Punk und Hardcore Szene, von teils ehemaligen aber auch noch aktiven Gruppen. Die Zusammenarbeit von Through Love Records, I.CORRUPT.RECORDS und Trace In Maze Records macht den Release auf schwarz/weiß marmoriertem und neon gelbem Vinyl für diese Woche Freitag möglich. Grundstein des Post-Hardcore Sounds auf dem selbstbetiteltem Debüt sind sicherlich die stark an Emotionen gebundenen Lyrics, die oft von verträumten Post-Rock und Emo-Flächen untermalt werden.  Read More

Philary – I Complain

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Philary
I Complain

Exploding In Sound Records
VÖ: 27.06.2019

Alex Molini, seines Zeichens Bassist der experimentierfreudigen Independent-Rock Band Pile, veröffentlicht unter dem Namen Philary sein erstes Solowerk. “I Complain” erschien gestern als Tape und als digitaler Download. Wie schon bei seiner Hauptband Pile, kommt der physische Release bei den feinen Leuten von Exploding In Sound Records raus. Das in Brooklyn, New York ansässige Label hat stets ein gutes Gespür für Krawall machenden Noise, feinsten Independent oder extravagantem Songwriting. Releases von Bands wie eben Pile oder Kal Marks, Two Inch Astronaut und Washer sind nur einige Beispiele, bei denen ohne Scheu neue und verschrobene Sounds veröffentlicht werden. Philary reiht sich da nahtlos ein. Auch wenn der Release von “I Complain” erstmal nur auf Kassette erfolgt. Read More

Field Medic

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Field Medic
fade into the dawn

Run For Cover Records
VÖ: 19.04.2019

Kevin Patrick Sullivan veröffentlichte Mitte April sein erstes quasi richtiges Album auf Run For Cover Records. Der unter dem Moniker Field Medic musikschaffende Künstler startete als LoFi-Homerecording Artist im Jahre 2014. Sein erster Track auf der online Plattform Bandcamp heißt “when i get drunk i get emo” – was so in meiner Übersetzung erstmnal so viel heißt wie: grundsympathisch. Der von der Akustikgitarre geprägte Musik Stil verbindet Folk, Country und einen tragenden, melancholischen Independent. Durch seine zahlreichen Veröffentlichungen wurde schließlich im letzten Jahr Run For Cover Records auf den jungen Sullivan aus San Francisco aufmerksam. “fade into the dawn” ist der erste Sprössling aus dieser Zusammenarbeit. Read More

Ezra Cohen – 3 Songs

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Ezra Cohen
3 Songs

Dead Broke Rekerds
VÖ: 16.05.2019

Ezra Cohen, Sänger und Gitarrist der Punk-Rock Formation Notches, veröffentlichte gestern sein erstes Solotape. Dass bei Dead Broke Rekerds veröffentlichte Tonband, kommt in einer limitierten Auflage von nur 30 Stück raus. Cohens Solopremiere beinhaltet drei melodisch knackige Alternative Pop-Rock Songs irgendwo zwischen den soften Tönen der Lemonheads und Sebadoh und besitzt darüber hinaus noch eine süffisante Schnulzigkeit ähnlich wie bei J Mascis. Read More

Reveries / Chalk Hands / Okänt – Split 12inch

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Reveries / Chalk Hands / Okänt
Split 12inch

Dingleberry Records / Time As A Color
VÖ: 26.04.2019

Nicht nur die deutschen DIY Recordlabels Dingleberry Records und Time As A Color, sondern gleichzeitig auch Callous Records (UK) , Future Void Records (UK), Smart & Confused (Frankreich) und Dischi Discenti (Italien) zeichnen sich für die 3-Song Split Vinyl von Reveries, Chalk Hands und Okänt aus. Alle drei Bands steuern einen Song zur 12inch bei, wobei das Stück der aus Schweden kommenden Okänt eigentlich aus zwei bis drei Teilen besteht. Read More

Bad Religion – Age Of Unreason

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Bad Religion
Age Of Unreason

Epitaph Records
VÖ: 03.05.2019

Meine Frau sagt ja immer, dass sich Bad Religion-Songs für sie alle gleich anhören. Das ist übrigens eine Aussage, die man schon seit 30 Jahren immer wieder hört. “Bad Religion haben doch nur zwei Songs – den schnellen und den langsamen.” Ja, lustig. Wenn man sich mit der Band aber etwas intensiver beschäftigt, kann man sehr wohl Unterschiede zwischen den Songs, ja sogar den Alben hören, auch wenn sich der Sound von Bad Religion natürlich gefühlt seit 1988 (“Suffer”) nicht großartig verändert hat. Natürlich bleiben Bad Religion auf “Age Of Unreason” unverkennbar eins – Bad Religion. Read More

The Get Up Kids – Problems

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The Get Up Kids
Problems

Polyvinyl Records
VÖ: 10.05.2019

20 Jahre ist es nun her, dass die Get Up Kids mit “Something To Write Home About” eines der wichtigsten “Emo”-Alben überhaupt veröffentlichten. Mit Songs wie “Ten Minutes”, “Holiday” oder auch “I’m A Loner Dottie, A Rebel” sprachen die Jungs aus Kansas City einer ganzen Generation aus dem Herzen. Diese Gefühlswelt können die Get Up Kids mit “Problems” natürlich nicht mehr hervorrufen, trotzdem ist das neue Album der Band um Sänger Matt Pryor ganz fantastisch geworden. Read More

Fury – Failed Entertainment

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Fury
Failed Entertainment

Run For Cover Records
VÖ: 03.05.2019

Mit ihrem zweiten Album “Failed Entertainment” katapultieren sich Fury in andere Sphären. Das zurecht hochgelobte Debütalbum aus 2016 und der damit verbundene rasante Aufstieg in der Hardcore Szene bescherten Fury ungeahnte Möglichkeiten. Ihr neues Werk klingt ausgefüllter und vereint Hardcore mehr mit einer gewissen New-Metal und Crossover Attitüde, als es vielleicht dem allgemeinen Hardcore-Fan lieb ist. Über den Tellerrand schauend aber funktioniert das hervorragend. Read More

All People – Do This Again Tomorrow

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All People
Do This Tomorrow

Community Records
VÖ: 26.04.2019

Mit “Do This Tomorrow” verabschieden sich All People. Das am 26.April veröffentlichte vierte Album der Band aus New Orleans ist ihr gleichzeitig letztes. Und laut Band ist es das bis dahin authentischste und wiederspiegelndste Werk. Die Band um die Community Records Gründer Daniel Ray und Greg Rodrigue vermischt in ihrem auf und ab springenden Independent-Punk immer wieder E-Piano und Synthie-Elemente, schafft Breaks und Cuts und lässt auf ihrem neuen Werk “Do This Tomorrow” selten eine Struktur gradlinig verlaufen. Der DIY-Gedanke der Gruppe, aus der sich auch das Label gründete, ist durchweg wahrzunehmen. Read More

Fat White Family – Serfs Up!

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Fat White Family
Serfs Up!

Domino Records
VÖ: 19.04.2019

In Klammern der beiliegenden Info des neuen Fat White Family Albums “Serfs Up!” steht “The Difficult 3rd Album”. So würde man den am kommenden Freitag erscheinenden Lonplayer der Südost-Londoner wohl ziemlich authentisch beschreiben. Wer eine Fortführung des verrückten und aufwirbelnden Sounds von “Champagne Holocaust” (2013) und “Songs For Our Mothers” (2016) erwartet, wird angesichts der lethargisch und langgezogenen Songs überrascht sein. Der anfängliche Post-Punk der Band gepaart mit Lo-Fi, Funk und Garage ist nur noch in der Grundstruktur erkennbar. Zu sehr überwältigt Pop-Art und Punk-Avantgarde. “Serfs Up!” gibt der fetten weißen Familie ein Zukunftsgesicht und dürfte künstlerisch das bisher beste Album der Engländer sein. Read More