Cold Moon – What’s The Rush?

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Cold Moon
What’s The Rush

Pure Noise Records
VÖ: 07.05.2021

Irgendwie scheinen mich die deutlich reduzierteren Nebenprojekte der The Story So Far-Mitglieder mehr abzuholen, als der Punk-Rock der Kalifornier selbst. Nach einer bei mir einschlagenden EP von The Story So Far Gitarrist Kevin Geyer alias Same Side ist es nun Bassist Will Levy, der mit seiner Gruppe Cold Moon meine Aufmerksamkeit anzieht. Zusammen mit Set Your Goals Drummer Mike Ambrose, dessen Bruder Kevin an der Gitarre und Sänger und Gitarrist Jack Sullivan gründete man Cold Moon bereits 2018, veröffentlichte 2019 eine erste EP namens “Rising” und ist nun bereit mit “What’s The Rush?” das Langspieldebüt auszukoppeln. Read More

Last Days Of April – Even The Good Days Are Bad

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Last Days Of April
Even The Good Days Are Bad

Tapete Records
VÖ: 07.05.2021

Immer wenn ich über meine persönlichen Lieblingsbands spreche, vergesse ich, Last Days of April zu erwähnen. Die Band um Sänger und Gitarrist Karl Larsson veröffentlicht seit mehr als 20 Jahren extrem gute Alben abseits einer größeren Hörerschaft. Mit “Even The Good Days Are Bad” erscheint nun das mittlerweile zehnte Album von Last Days Of April. Und nach dem etwas schwächeren “Sea Of Clouds” ist Larsson wieder in Spur und beweist (wieder einmal) welch großer Songschreiber er ist. Read More

shatten – shatten

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shatten
shatten

Rookie Records
VÖ: 30.04.2021

Wenn Dich die Vorabtracks des Debütalbums der Band shatten, “Löcher Im Himmel” und “Katzen Füttern”, schon angefixt haben, wird Dich der Rest der Platte wohl noch mehr begeistern. Das wummst so wundervoll – irgendwie in alle Richtungen. shatten selbstbetiteltes Debüt besitzt viel von Punk, Post-Punk und einer nostalgischen 1980er-Rock-Brise, welche alles andere als altbacken wirkt. Vor allem besitzt “shatten” einen klaren, sauberen Mix. Klirrende sowie melodiöse Gitarren und der dosiert dröhnende Bass machen allein schon verdammt Lust das Teil laut aufzudrehen. Ich taumel und tanze mit Glitzerjacket in meinen vier Wänden. Read More

Assertion – Intermission

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Assertion
Intermission

Spartan Records
VÖ: 09.04.2021

Im Februar veröffentlichten Assertion ihren ersten offiziellen Track “Supervised Suffering” mit der Ankündigung ihres Debütalbums “Intermission”. Nun steht die ganze Platte nach ihrer Veröffentlichung am gestrigen Freitag endlich in voller Länge zur Verfügung. Während der Vertrieb kurz vor VÖ noch eine Verzögerung des physischen Vinyls zu vermelden hatte, kann “Intermission” in der Zwischenzeit immerhin digital die Wohn- und Musikzimmer beschallen. Allein die Tatsache, dass Sunny Day Real Estate Drummer William Goldsmith nach zwei Jahrzehnten endlich wieder auf einem Album mit frischen Songs zu hören ist, erzeugt ein äußerst wohltuendes und freudiges Gefühl. Read More

tunic – Exhaling

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tunic
Exhaling

Artoffact Records
VÖ: 09.04.2021

Mit “Exhaling” veröffentlichen die kanadischen Noiserocker von tunic ihren nahezu kompletten Backkatalog plus drei neue Songs in einer Rutsche. Grund dafür ist das frische Signing beim kanadisch/isländischen Label Artoffact Records. So befinden sich auf “Exhaling” neben den beiden EPs “Disappointment” (2016, Public Tone Records) und “Boss” (2017, Self Released) auch ihr eigentliches Langspieldebüt “Complexion” (2019, Self Sabotage Records). Macht summa summarum 23 Tracks auf höchstem Noise- und Lautstärkelevel. “Exhaling” bietet sozusagen einen Rundumschlag, des hier noch relativ unbekannten Trios aus Winnipeg. Read More

New Pagans – The Seed, The Vessel, The Roots And All

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New Pagans
The Seed, The Vessel, The Roots And All

Big Scary Monsters
VÖ: 19.03.2021

Nicht grade eine einfache Zeit, sich als neue Band einen Status zu erspielen. Live geht das nun mal grad gar nicht. Was bleibt also übrig? Zum Beispiel richtig gute Platten machen. Das ist den Nordiren von New Pagans mit “The Seed, The Vessel, The Roots And All” durchaus gelungen. Das Debütalbum des Quintetts aus Belfast überrascht mit einem vielschichtigen Rock, der frisch, dynamisch und ein wenig nostalgisch klingt. Read More

Tigers Jaw – I Won’t Care How You Remember Me

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Tigers Jaw
I Won’t Care How You Remember Me

Hoepless Records
VÖ: 05.03.2021

Die ersten Töne des neuen Tigers Jaw-Albums erklingen und ich habe umgehend das Gefühl, dass endlich alles wieder gut wird. All die Entbehrungen der vergangenen Monate, der ganze Stress und die abgefuckte Stimmung da draußen sind vergessen. Einfach so. Es gibt momentan wohl kaum eine Band, die Melancholie in eine derartige Schönheit verpacken kann. “I Won’t Care How You Remember Me” ist ein wahnsinnig gutes Album. Und ich bin sehr glücklich, dass ich es jetzt jeden Tag hören kann. Read More

Michael Feuerstack – Harmonize The Moon

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Michael Feuerstack
Harmonize The Moon

Forward Music Group
VÖ: 19.03.2021

Michael Feuerstack, Singer-/ Songwriter und Juno-Award-Gewinner aus Montreal veröffentlicht mit “Harmonize The Moon” sein fünftes Album unter eigenem Namen, nachdem er bereits unter dem Namen Snailhouse seit 1994 regelmäßig gute bis sehr gute Alben veröffentlichte. “Harmonize The Moon” besticht vor allem durch die einzigartige Stimme Feuerstacks und das wundervolle Gitarrenspiel des Kanadiers. Es ist ein hervorragendes, wenn nicht sogar sein bestes Album. Read More

Golden Streets Of Paradise – Throes

By | Plattenkoffer, Records
Golden Streets Of Paradise
Throes

Steadfast Records
VÖ: 15.01.2021

Es soll vorkommen, dass ich nachts nicht schlafen kann. Die Pandemie, die Sorge um die Familie mit den beiden kleinen Kindern und der Stress auf der Arbeit, das alles nagt ein bisschen an der Psyche. Im Moment ist es für einen Großteil von uns nicht einfach. Was häufig hilft – mir zumindest – ist Musik. In den vergangenen Tagen habe ich mich zum Beispiel intensiv mit dem neuen Album von Golden Streets Of Paradise beschäftigt. “Throes” ist der perfekte Bastard aus Melancholie, Hoffnungslosigkeit und dem Wunsch, dass doch noch alles gut wird.

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trü – Closer Than It Seems

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trü
Closer Than It Seems

Pizza Bagel Records
VÖ: 20.11.2020

Mit “Closer Than It Seems” veröffentlichen die aus New Jersey kommenden trü ihre dritte EP im vierten Jahr ihres Bestehens. Bereits ihr Debüt aus 2017 lief bei mir rauf und runter und tut dies immer noch. Der mit Harmonie geflutete Power-Pop-Punk bedient sich bei traditionellen Einflüssen und entspricht mehr einem alternativen Independent-Gedanken als billige Punkrocksongs im Dance Floor Gewand. Hier sprühen Weezer, Nada Surf und Jimmy Eat World Einflüsse, ‘Ahs’ und ‘Ohs’ und kanckige Powerriffs. “Closer Than It Seems” unterstreicht zwar auch den schnulzigen Charakter des Songwritings der Band, mindert aber nicht die Hitqualität der Rocksongs. Read More