Turbostaat – Uthlande

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Turbostaat
Uthlande

PIAS
VÖ: 17.01.2020

Ich persönlich finde es ja immer ein bisschen schwierig, neue Turbostaat-Alben zu besprechen. Das liegt zum einen daran, dass sich die Band in den vergangenen beiden Dekaden eine eigene kleine Nische geschaffen hat, in die zwar viele andere Bands hinein wollen, aber am Ende eben unverkennbar nur Turbostaat Platz haben. Trotz steter Weiterentwicklung erkennt man die Band aus Norddeutschland eben sofort. Zu markant ist die Stimme von Sänger Jan und zu unverwechselbar das gemeinsame Gitarrenspiel von Rollo und Marten. Read More

Sløtface – Sorry For The Late Reply

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Sløtface
Sorry For The Late Reply

Propeller Recordings
VÖ: 31.01.2020

Sløtface sind mir eigentlich erst seit vergangenen November ein Begriff. Bei einem Konzert im Vorprogramm von PUP überzeugten mich die Norweger mit ihrer energiegeladenen Show und einer Handvoll ganz wunderbarer Punkrock-Bretter. Mit ihrem zweiten Album “Sorry For The Late Reply” verlassen sie diese Punkrock-Pfade und bewegen sich in poppigere Gefilde. Das kann man gut finden, muss man aber nicht. Read More

Mint Mind – Thoughtsicles

By | Records
Mint Mind
Thoughtsicles

Upper Room
VÖ: 10.01.2020

Nachdem Mint Mind mit ihren Songs “Brother, You’re Not My Brother” und dem Titeltrack “Thoughtsicles” bereits auf sich aufmerksam gemacht haben, folgt nun endlich das komplette zweite Album des Hamburger Trios. Und das liefert ein deftiges Brett ab. Ohne künstlich erzeugte Nostalgiesounds und ohne auf irgendeinem Zug aufzuspringen – Tocotronic Gitarrist Rick McPhail und seine Bandkollegen Tim Wenzlick (drums) und Christian Klindworth (guitar) haben mit “Thoughtsicles” eine raue, teilweise angepisste und stets authentische Rockblase gebildet. Darin muss man sich einfach wohl fühlen. Read More

Elli de Mon & Daily Thompson – Split EP

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Elli de Mon & Daily Thompson
Split EP

Ammonia Records
VÖ: 10.01.2020

Gelungene Überraschung. Die Dortmunder Stoner-, Noise- und Bluesgrunge-Kombo Daily Thompson veröffentlicht diesen Freitag zusammen mit der Italienerin Elli de Mon eine Split EP mit insgesamt sieben Songs. Vier davon stammen aus der Feder der ‘One woman band’ Elli de Mon, die restlichen drei sind brandneue Tracks von Danny, Mercedes und Matze. Die EP wird auf dem in Italien ansässigen Label Ammonia Records veröffentlicht. Entwickelt wurde die musikalisch äußerst passende Idee während eines gemeinsamen Gigs auf der Italienrundreise von Daily Thompson vergangenes Jahr. Read More

Postcards – The Good Soldier

By | Records
Postcards
The Good Soldier

Label: T3 Records
VÖ: 03. Januar 2020

Düster fängt das Jahr an, wenn man dem Opener “Dead End” von den Beirutern Postcards auf deren Zweitling “The Good Soldier” zuhört. Zunächst mit einer betörenden Sirene und einem folgend epischen Fabelgewand aus Noise, Slowcore, Dream Pop und Shoegaze. Ob das gefühlt auch wieder heller wird? “The Good Soldier” wirkt betörend und in den ersten Klängen mächtig spannend. Bleibt es düster? Dringt doch irgendwann der dreamige Pop wieder durch? Auf ihrem Debütalbum “I’ll Be Here In The Morning” aus dem Jahre 2018 vermischten Julia Sabra, Pascal Semerdjian und Marwahn Tohme nämlich gekonnt dreamige Aspekte mit schrammelnden und nervigen Noisestrukturen, mit Post-Rock und Shoegazeeinflüssen. Read More

Kettcar – Und Das Geht So

By | Plattenkoffer, Records
Kettcar
…Und Das Geht So

Grand Hotel van Cleef
VÖ: 29.11.2019

Kettcar machen Pause. Ob das Indie-Aushängeschild aus Hamburg noch einmal wieder kommt? Wer weiß das schon. Ich hatte die Band vor Jahren eh schon abgeschrieben. Dass sie überhaupt noch einmal zurückkommt, kam 2017 nicht nur für mich überraschend. Dass sie mich mit ihrem damals erschienenen Album „Ich vs. Wir“ darüber hinaus auch noch begeistern konnten, kam sogar recht unerwartet. Nun also Pause. Aber Kettcar wären nicht Kettcar, wenn sie uns nicht noch ein schönes Abschiedsgeschenk machen würden. “… Und Das Geht So” ist ein perfektes Livealbum, dass alte und neue Fans gleichermaßen glücklich macht. Read More

Have A Nice Life – Sea Of Worry

By | Records
Have A Nice Life
Sea Of Worry

The Flenser / Deathwish Inc. Europe
VÖ: 08.11.2019

Wow. Nostalgischer Entwurf eines Post-, Indie und Neo-Wave Punks, der genauso stark zerbrechen wie verbinden kann. Have A Nice Life begeistern nahezu durchgehend auf ihrem insgesamt dritten Werk “Sea Of Worry”. Dabei wirkt die aus Connecticut kommende Band deutlich dynamischer und energiegeladener, als noch auf ihrem tragenden Vorgänger. Treibende, monotone Drums und klirrende Riffs eröffnen “Sea Of Worry” mit dem gleichnamigen Titeltrack. Das klingt unverbraucht und innovativ. Nicht unbedingt flächendeckend. Jedoch versuchen Have A Nice Life hier und da bestimmte Strukturen aufzubrechen. Read More

Vandalismus – Freunde Lügen Nicht

By | Records
Vandalismus
Freunde Lügen Nicht

Audiolith Records
VÖ: 15.11.2019

Neues aus dem Hause Audiolith. Vandalismus heißt der Künstler, der dem geneigten Rap-Freund bereits als Destroy Degenhardt bekannt sein dürfte. Auf dem Soloalbum von Koljah (Antilopen Gang) noch als Degenhardt geführt, veröffentlicht der gebürtige Berliner nun sein erstes Album unter dem Pseudonym Vandalismus. Geändert hat sich trotz seines neuen Namens nicht viel. Schlaue Texte, denen häufig eine gewisse Selbstreflektion zugrunde liegt. Dazu ein unverwechselbarer Stil, der mir schon immer gut gefallen hat und tatsächlich eine Art Alleinstellungsmerkmal darstellt. Read More

Phileas Fogg – Kopf, Unten

By | Records
Phileas Fogg
Kopf, Unten

Disentertainment Records
VÖ: 15.11.2019

Unser Bonner Lieblingslabel Disentertainment Records veröffentlicht diesen Freitag das Debütalbum “Kopf, unten” der Stuttgarter Post-Punk Band Phileas Fogg. In 8 Songs präsentieren Phileas Fogg ihre ganz eigene Welt. Auch wenn diese aus vielen Puzzleteilen anderer Welten zusammengesetzt ist. Und dennoch: kein Abklatsch, kein Jules Vernes – real, treibend und äußerst greifbar. Keine 80 Tage, sondern knappe 30 Minuten Ohrwurmgefahr. Read More

Frail Body – A Brief Memoriam

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Frail Body
A Brief Memoriam

Deathwish Inc.
VÖ: 01.11.2019

Frail Body sind wahrlich nichts für schwache Nerven. Dabei liefern die Frischlinge aus dem Hause Deathwish ein Hammerbrett ab. Bereits ihre vorab veröffentlichten Songs “Pastel” und “Your Death Makes Me Wish Heaven Was Real” machten unglaublich viel Lust auf die ganze Länge ihres Debuts “A Brief Memoriam”. Nach sieben Songs ist der Spuk zwar schon wieder vorbei, jedoch lohnen sich diese sieben Songs auf so ziemlich jeder Linie. Natürlich nur, wenn du dich im Hardcore, Post-Hardcore und Scremo zu Hause fühlst. Read More