TRAINER – Athletic Statics

By | Records
Trainer
Athletic Statics

Fidel Bastro / Broken Silence
VÖ: 03.07.2020

Das Noise-Quartett TRAINER aus Saarbrücken schmeißt mit seinem Langspieldebüt “Athletic Statics” 13 unkonventionelle Tracks in den aufgrund der aktuellen Lage etwas lethargisch wirkenden Musikzirkus. Umso besser, dass es mit “Athletic Statics” den ein oder anderen Wachmacher gibt. Das auf einem Noise-Konstrukt aufgebaute Album verbindet bei genauerem Hinhören viele gefühlte Improvisationen, headbangende Wohlfühl-Riffs der 90er sowie Helmet-Assoziationen oder Idles-Ausbrüche. Der Sound wirkt druckvoll, penetrant und äußerst roh. Read More

Garrison – TV Or The Atom Bomb

By | Plattenkoffer, Records
Garrison
TV Or The Atom Bomb

Arctic Rodeo Recordings
VÖ: 31.07.2020 (digital & Vinyl)

Garrison gehören zu den eher unbekannteren Bands eines Genres, dass in der Retrospektive immer ein bisschen belächelt wird. Dabei war das, was wir damals Emo-Core nannten, eine interessante und vielseitige Mischung aus Punk, Hardcore, Grunge, Shoegaze und allerlei anderer Einflüsse. Garrison, die sich bereits 1996 gründeten, veröffentlichten zu Beginn der 2000er-Jahre zwei Alben auf Revelation Records, bevor sie sich 2004 wieder auflösten. Mit “TV Or The Atom Bomb” veröffentlicht die Band eine Sammlung von Raritäten, B-Seiten und unveröffentlichtem Material Read More

Dead Finks – Dead Fink Era

By | Records
Dead Finks
Dead Fink Era

Späti Palace / Urge Records
VÖ: 08.05.2020 (digital) / 26.06.2020 (cassette)

Mit einer äußerst sympathischen DIY-Attitüde veröffentlichen die in Berlin ansässigen Dead Finks ihr Debütalbum “Dead Fink Era” auf dem Independent Label Späti Palace, die uns so schon so manchen Leckerbissen schmackhaft gemacht haben. So auch Dead Finks, die zwischen Bedroom-Post-Punk, Noise und Ambient alles in acht Songs untergebracht haben. Und das in einer wohltuenden, dosierten und facettenreichen Art und Weise. Read More

Owen – The Avalanche

By | Records
Owen
The Avalanche
Big Scary Monsters
VÖ: 19.06.2020

American Football-Sänger & Gitarrist Mike Kinsella veröffentlicht mit “The Avalanche” sein mittlerweile zehntes Solo-Album. Dabei bleibt er sich selbst über weiter Strecken treu und verzaubert seine Hörerschaft mit wundervoll melancholischen Songs. Das Problem ist nur, dass man das alles schon mehrmals von ihm gehört hat. Read More

Northern Primitive- More Songs From Saturn West

By | Records
Northern Primitive
More Songs From Saturn West

Self Release (digital)
VÖ: 05.06.2020

Es ereignete sich irgendwann 2012, als ich über die Kanadier Northern Primitive stolperte. Ich schrieb Gitarrist und Sänger Matt Sajn einfach eine E-Mail und versuchte einige Infos über die Band zu bekommen, da mir ihr selbstbetiteltes Debütalbum unglaublich gut gefallen hat. Der raue und emotionale Sound hat mich lang begleitet. Irgendwann verloren wir den Kontakt und ich auch den Bezug zur Musik von Northern Primitive. Die aus dem befreundeten Umfeld der Band jedoch äußerst erfolgreichen The Dirty Nil trugen bei mir zumindest dazu bei, dass ich Northern Primitive nie vergessen habe. Und jetzt veröffentlichte die Band Anfang Juni die EP “More Songs From Saturn West”. Ein altes vertrautes Gefühl ist prompt wieder da. Nichts klingt schöner, als ein rotziger Rock im Emogewand. Wow! Read More

The Jayhawks – XOXO

By | Records
The Jayhawks
XOXO
Sham Records / Thirty Tigers
VÖ: 10.07.2020

The Jayhawks sind zurück. Okay, das ist gelogen. Denn wenn man es genau nimmt, war die Band um Sänger Gary Louris lediglich zwischen 2004 und 2009 von der Bildfläche verschwunden. Bereits 2011 veröffentlichten The Jayhawks mit “Mockingbird Time” wieder ein viel beachtetes und sehr erfolgreiches Comeback-Album. Nur mitbekommen hat das hierzulande lediglich ein kleiner Kreis von Eingeweihten. Das wird sich mit dem nun erscheinenden elften Album “XOXO” wahrscheinlich nicht ändern. Was sehr schade ist, denn verdient hätte die Band es. Aber immerhin hab ich sie nun wieder auf dem Schirm. Willkommen zurück! Read More

Disheveled Cuss – Disheveled Cuss

By | Records
Disheveled Cuss
Disheveled Cuss

Sargent House / Cargo Records
VÖ: 12.06.2020

Mit dem selbstbetitelten Werk der Band Disheveled Cuss veröffentlicht Nick Reinhart einen zeitlosen Alternative-Rocker, der in Sachen Songwriting und Melancholie zurück an die ganz großen der 90er Jahre denken lässt. Dabei provoziert das Tera Melos Mitglied Reinhart Kollisionen zwischen großen Poprock-Hymnen a la Weezer, Nada Surf oder Teenage Fanclub mit melancholisch verquerten Sachen, die unter Einflüssen von Pavement, J Mascis oder Elliott Smith entstanden sind. Das Album “Disheveled Cuss” katapultiert mich in die Vergangenheit und lässt gleichzeitig die nicht endende Liebe zu einem introvertierten und teilweise schnulzigen Gitarrensound neu entdecken. Mit ordentlich viel Herzschmerz, Beziehungsproblemen und aus Liebe entstandener Wut haben Disheveled Cuss nicht nur lyrisch die Angelrute ausgepackt. Disheveled Cuss haben den großen Songwriterschlüssel stibitzt und wenden ihn gnadenlos an. Read More

Rolling Blackouts Coastal Fever – Sideways To New Italy

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Rolling Blackouts Coastal Fever
Sideways To New Italy

Sub Pop / Cargo Records
VÖ: 05.06.2020

Easy Listening deluxe. Was bei mir tatsächlich in den ersten Klängen als belangloses Akustikgitarren-Geschrammel daherkam, entwickelt sich nach und nach zu einem Sommersoundtrack. Das zweite Album der Australier Rolling Blackouts Coastal Fever wird getragen von leichten Melodien und unbeschwertem Gitarren-Pop. So vermischen sich die Dunstkreise von James, Maritime oder Camper Van Beethoven mit dreamigen Popbands wie Real Estate oder Swim Deep. Read More

Same Side – Same Side

By | Records
Same Side
Same Side

Pure Noise Records
VÖ: 29.05.2020

Mit dem Projekt Same Side schlendert der The Story So Far Gitarrist Kevin Geyer erstmals Solo auf die Bühne. Seine gleichnamige Debüt-EP “Same Side” klingt dabei völlig anders und viel einnehmender, als der in meinen Ohren eher beliebige Power-Punk-Rock seiner Hauptband. Nun, Geschmäcker sind halt verschieden. Und mit The Story So Far kann ich leider gar nichts anfangen. Umso mehr überraschen die seit drei Jahren im Archiv von Geyer verschollenen Solosongs. Erst jetzt findet Geyer die Zeit und Muße sich seinen Eigenkreationen zu widmen. Gut Ding will Weile haben. Schon der Vorabsong “The Way It Seems” erzeugt Gänsehaut und beinahe unbändige Neugier auf den Rest der kurzen Langspielplatte. Read More

HEADS. – PUSH

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HEADS.
PUSH

Glitterhouse Records
VÖ: 29.05.2020

Wer sich vom Noise und vom düsteren Bass gleichzeitig angezogen und aufgewühlt fühlt, METZ, A Place To Bury Strangers oder Wovenhand zu seinen Favorites zählt, der dürfte mit dem neuen Werk der Berliner HEADS. weniger Probleme haben. Anleihen, Einflüsse oder Genrezutaten genannter Bands prägen das wahrlich pushende Album von vorne bis hinten. Dabei kann der Push sowohl in die eine, als auch in die andere Gefühlsrichtung gehen – zwischen ausbrechend und erdrückend. Dazwischen mogeln sich immer wieder Deftoneslängen und post-punkige Raffinessen in das Repertoire oder in die einzelnen aufbrechenden Strukturen der Songs ein. Gekonnte Theatralik im feinsten Gitarrenriffzwirn. Read More