supernowhere

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Einer unserer Lieblingslabels, Topshelf Records, hat das Seattle-Trio supernowhere gesigned und das aus dem Jahre 2018 veröffentlichte Debütalbum “Gestalt” im Zuge dessen überarbeitet und nochmals ausgekoppelt. Der Lo-Fi-Indiepopsound des Trios basiert auf gleichermaßen folkigen wie auch rockigen Elementen. Ein Ohrenschmaus für Fans eines melodisch frickeligen, grundtief melancholischen Independent-Mix. Read More

Minus The Bear

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Einer meiner Lieblingsbands zieht mir dann wohl nochmal das Geld aus der Tasche. Nach ihrer Auflösung im Jahre 2018 und ihrer Farewell-Tour veröffentlichen Minus The Bear aus Seattle zum imaginären 20jährigen Bandbestehen nochmal ein äußerst delikat klingendes Package – glaubt man zumindest dem Hörbeispiel eines ihrer ersten Hits “Absinthe Party At The Fly Warehouse”. Mit dem Live-Album “Farewell” verabschieden sich Minus The Bear dann nach eigener Aussage endgültig. Obwohl ich mir sicher bin, dass da nochmal irgendwann eine Deluxe-Reissue kommen wird. Jedenfalls ist “Farewell” ein Live-Best-of von eben jener letzten Farewell-Tour 2018. Satte 3 LPs mit insgesamt 26 Tracks. Darunter Hits wie “Drilling”, “Into The Mirror”, “Pachuca Sunrise” oder “Knights”. Dazu gesellen sich besonders live in Erinnerung gebliebene Songs wie “Cold Company” oder “Spritz!!!Spritz!!!”. Read More

Tune of the Week: Olivia Vedder – My Father’s Daughter

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Für den Soundtrack zum neuen Sean Penn Film “Flag Day” steuerten Cat Power, Eddie Vedder und Glen Hansard dreizehn Songs bei. Bei zwei Stücken gibt Olivia Vedder, die Tochter des Pearl Jam Frontmannes, ihr Gesangsdebüt auf Platte. Die sehr gefühlvolle und von Olivia Vedder hauchzart gesungene Ballade “My Father’s Daughter” ist die erste Single Auskopplung des Soundtracks und gleichzeitig das vermeintliche Hauptstück. So ist “My Father’s Daughter” nicht nur im unten stehenden Video zu sehen/hören, sondern auch dem offiziellen Trailer des Films unterlegt. Mit dem Song “There’s A Girl” steuert Olivia noch einen anderen Song zur Compilation bei. Neben ansonsten zahlreichen neuen Songs aller Künstler:innen, gibt es auch eine Coverversion des R.E.M. Klassikers “Drive”, solo performt von Eddie Vedder. Read More

Good Morning – Country

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Good Morning sind die Australier Liam Parsons und Stefan Blair. Seit 2014 veröffentlicht das Duo konstant Musik. Mir sind die beiden aber erst durch ihre letzte Doppel-Singleauskopplung “Mollyduker / Keep It” bekannt geworden. Und auch der ganz neue Song “Country” macht Lust, von Good Morning mehr zu erfahren. Obwohl der Song anfänglich recht monoton daherkommt, hat mich der Sound abgeholt. Demzufolge gilt es mal den Backkatalog der Band durchzuhören, während wir auf das neue Album “Barnyard” warten. Dieses erscheint dann am 22. Oktober bei Polyvinyl (u.a. als Blue-In-Clear und Seafoam Vinyl). Read More

Just For Fun – Alles Wegrenovieren

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Bestimmt schon zwei Wochen her, dass Kevin ‘Otter’ Hamann (ClickClickDecker) und Johannes ‘Skinny Joe’ Rögner (Frittenbude) mit “Alles Wegrenovieren” ihr Debüt bzw. eigentlich zweites Album “Im Museum Der Eigenen Irrtümer” angekündigt haben. Früher hat man gesagt, dass wenn etwas zwei Tage her ist im Internet, es dann schon wieder alt ist. Was ist es denn dann nach zwei Wochen? Uns wurscht. Klasse Song, klasse Typen. Schon damals, als Hamann und Rögner als Lama L.A. ihre Platte “AFFEMARIA” bei Anette Records heraus brachten. Nun nennen sich die beiden Freunde Just For Fun. Und so klingt es dann auch: frei heraus, weit weg von verkopft, trotzdem schlau und witzig. Read More

Liotta Seoul

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Die bereits 2017 in Koblenz gegründeten Liotta Seoul haben mit den Songs “David Blaine” und “Like Me” bereits zwei der kommenden 4-Track EP “Cool” veröffentlicht. Beiden Songs wird Hitpotential vorausgesagt. Nun, wenn man Mitte der Neunziger zwischen Post-Grunge und Alternative groß geworden ist, dann passt das auf jeden Fall, wie die Faust aufs berüchtigte Auge. Catchige und schnörkellose Riffs, immer gepaart mit einer gewissen Moll-Attitüde, machen es dem Hörer äußerst leicht das Ganze als Ohrwurm zu bezeichnen. Damit erinnern Liotta Seoul nicht zu unrecht an einen Mix zwischen Silverchair, Nada Surf und Hazel. Am 1.Oktober wird “Cool” auf Krod Records erscheinen. Read More

Dusted

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Holy Fuck Keyboarder und Effekt-Meister Brian Borcherdt bringt mit seinem Soloprojekt Dusted Album Nummer drei heraus. Das Werk hört dabei auf den schlichten Titel “III”. Während einiger Tage des Abschaltens lief “III” immer mal wieder. Zum Entschleunigen, Runterkommen und Durchatmen. Im Gegensatz zum eher energiegeladenen und experimentellen Output von Holy Fuck katapultiert dich Dusted auf eine ganz andere Ebene. Melancholisch soft, kaleidoskopisch aber nicht zu kryptisch. Zum Song “Baseball” gibt es dann auch ein wundervolles Video. Read More

Central Heat Exchange – Directly Down

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Die aus diversen Bands zusammengewürfelte Kollaboration Central Heat Exchange kündigt für den 10. September ihr selbstbetiteltes Debütalbum an. Einen Vorgeschmack auf das, was passiert wenn Mitglieder aus circa 10 Bands gemeinsame Sache machen, zeigt euch der neue Song “Directly Down”. Das US-kanadische Projekt mit den Haupteinzugsgebieten Austin, Chicago und Winnipeg besteht im Kern aus Adam Soloway von Living Hour, Santiago Dietche, der auch bei Daphne Tunes spielt, sowie Jacob und Paul Stoltz von den Bands Varsity und Pool Holograph. Nicht unbedingt Bands, die bei uns die große Runde gemacht haben. Weitere ‘Gast’-Musiker auf dem Album sind dann aber zum Beispiel Jason Tait (The Weakerthans) oder Julie Penner (Broken Social Scene). Und das wird weiter ergänzt mit Personal aus Bands wie Lala Lala, Fran, Sun June oder Do Make Say Think. Das bringt erstmal viele Fankreise zusammen, bei denen einen gemeinsame Schnittmenge nicht ungewöhnlich ist. Read More

Book Klub – Life Of Me

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So langsam werden mir die Menschen von Disobedient Records unheimlich. Nach DEAFDEAFDEAF, Permo und Denh Izen kommt mit Book Klub das nächste Schmankerl auf den Markt. Mit einem musikalischen Background der Genres Shoegaze, Noise-Pop and Post-Punk haben Book Klub im Kurs ‘Wie schreibe ich einen potentiellen Indiehit’ wohl genau zugehört zu haben. Herausgekommen ist ein schön düsterer Post-Punk mit äußerst griffigem Refrain. Read More