Video of the Week: The Death Set – Set For Death

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The Death Set sind nach knapp einer Dekade Albumpause wieder zurück. Aus tragischen Gründen nur noch als Duo aktiv schieben Johnny Siera und Daniel Walker nach bereits zwei veröffentlichten Singles (“Elephant”, “Nowhere Is Here”) mit dem Track “Set For Death” eine dritte aus ihrem neuen Album “How To Tune A Parrot” (10.09.2021, This Charming Man Records) hinterher. Die Band schreibt: “‘Set For Death’ is the album’s anthem, our memento mori. The reminder of the inevitability of death and to live life to the fullest. Our friend and director Aurelien Offner came at us with the idea of recreating as many Death Scenes in films in 2:20 mins!”. Gesagt getan: die Visualisierung und Nachahmung der einzelnen Filmszenen ist innovativ und sehr amüsierend. Dazu ein nicht zu stoppender Punkrocksong. Bei uns ist “set For Death” Video of the Week. Read More

Chubby And The Gang – The Mutt’s Nuts

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Chubby And The Gang
The Mutts Nuts

Partisan Records
VÖ: 27.08.2021

Seit Mitte Januar sind Chubby And The Gang aus meinen Playlisten nicht mehr wegzudenken. Und wer I CAN GUARANTEE hier verfolgt hat, der hat dies sicherlich schon das ein oder andere Mal aufgegriffen. Die Showcase-Performance in der Online-Ausgabe des im Januar diesen Jahres stattfindenden Eurosonic Festivals veranlasste mich nicht nur bereits erschienene Platten nachzukaufen, sondern auch voller Vorfreude auf die nun Ende August veröffentlichte, aktuelle Platte “The Mutt’s Nuts” zu blicken. Vor allem mit den Vorabsingles “Coming Up Though” und “Lightning Don’t Strike Twice” war schnell klar, dass sich der teilweise prollige Sound des Londoner Punk-Fünfers nur in Nuancen verändern würde und prinzipiell bei Chubby und Co. erstmal alles auf die Zwölf geht. Read More

supernowhere

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Einer unserer Lieblingslabels, Topshelf Records, hat das Seattle-Trio supernowhere gesigned und das aus dem Jahre 2018 veröffentlichte Debütalbum “Gestalt” im Zuge dessen überarbeitet und nochmals ausgekoppelt. Der Lo-Fi-Indiepopsound des Trios basiert auf gleichermaßen folkigen wie auch rockigen Elementen. Ein Ohrenschmaus für Fans eines melodisch frickeligen, grundtief melancholischen Independent-Mix. Read More

Minus The Bear

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Einer meiner Lieblingsbands zieht mir dann wohl nochmal das Geld aus der Tasche. Nach ihrer Auflösung im Jahre 2018 und ihrer Farewell-Tour veröffentlichen Minus The Bear aus Seattle zum imaginären 20jährigen Bandbestehen nochmal ein äußerst delikat klingendes Package – glaubt man zumindest dem Hörbeispiel eines ihrer ersten Hits “Absinthe Party At The Fly Warehouse”. Mit dem Live-Album “Farewell” verabschieden sich Minus The Bear dann nach eigener Aussage endgültig. Obwohl ich mir sicher bin, dass da nochmal irgendwann eine Deluxe-Reissue kommen wird. Jedenfalls ist “Farewell” ein Live-Best-of von eben jener letzten Farewell-Tour 2018. Satte 3 LPs mit insgesamt 26 Tracks. Darunter Hits wie “Drilling”, “Into The Mirror”, “Pachuca Sunrise” oder “Knights”. Dazu gesellen sich besonders live in Erinnerung gebliebene Songs wie “Cold Company” oder “Spritz!!!Spritz!!!”. Read More

Tune of the Week: Olivia Vedder – My Father’s Daughter

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Für den Soundtrack zum neuen Sean Penn Film “Flag Day” steuerten Cat Power, Eddie Vedder und Glen Hansard dreizehn Songs bei. Bei zwei Stücken gibt Olivia Vedder, die Tochter des Pearl Jam Frontmannes, ihr Gesangsdebüt auf Platte. Die sehr gefühlvolle und von Olivia Vedder hauchzart gesungene Ballade “My Father’s Daughter” ist die erste Single Auskopplung des Soundtracks und gleichzeitig das vermeintliche Hauptstück. So ist “My Father’s Daughter” nicht nur im unten stehenden Video zu sehen/hören, sondern auch dem offiziellen Trailer des Films unterlegt. Mit dem Song “There’s A Girl” steuert Olivia noch einen anderen Song zur Compilation bei. Neben ansonsten zahlreichen neuen Songs aller Künstler:innen, gibt es auch eine Coverversion des R.E.M. Klassikers “Drive”, solo performt von Eddie Vedder. Read More

Ament – I Should Be Outside

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Ament
I Should Be Outside

Monkeywrench / Republic Records
VÖ: 10.08.2021

Der bisherige Output von Jeff Ament hat mich meist nur nebenher beschäftigt. Oftmals zu sperrig und zu konfus waren mir die Songstrukturen des Pearl Jam Bassisten. Das klang für mich oft gezwungen, nach einer Suche des perfekten Sounds zwischen Tom Waits, Mike Watt und King’s X. Immerhin sorgten Songs wie “Like A Salesman”, “Ulcer & The Apocalypse” oder “Moment Of Impact” für einige Lichtblicke. Denn starke Momente hat Ament eigentlich in gezähmten Bassläufen, in der Melancholie oder in der einen Sound- und Akkordstruktur, die einen Song vollends einnehmen kann. So steht bei seiner Hauptband Pearl Jam der Name Ament unter (meist unterschätzten) Songs wie “Nothing As It Seems”, “Pilate”, “Low Light” oder “Other Side”. Als jedoch im letzten Jahr Aments EP “American Death Squad” veröffentlicht wurde, wurde ich etwas hellhöriger und freute mich zunehmend auf den nun am Dienstag veröffentlichten Langspieler “I Should Be Outside”. Und das zurecht. Denn das mittlerweile vierte Soloalbum des Pearl Jam Bassisten ist sein bisher bester Output als Solokünstler. Read More

Good Morning – Country

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Good Morning sind die Australier Liam Parsons und Stefan Blair. Seit 2014 veröffentlicht das Duo konstant Musik. Mir sind die beiden aber erst durch ihre letzte Doppel-Singleauskopplung “Mollyduker / Keep It” bekannt geworden. Und auch der ganz neue Song “Country” macht Lust, von Good Morning mehr zu erfahren. Obwohl der Song anfänglich recht monoton daherkommt, hat mich der Sound abgeholt. Demzufolge gilt es mal den Backkatalog der Band durchzuhören, während wir auf das neue Album “Barnyard” warten. Dieses erscheint dann am 22. Oktober bei Polyvinyl (u.a. als Blue-In-Clear und Seafoam Vinyl). Read More

Just For Fun – Alles Wegrenovieren

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Bestimmt schon zwei Wochen her, dass Kevin ‘Otter’ Hamann (ClickClickDecker) und Johannes ‘Skinny Joe’ Rögner (Frittenbude) mit “Alles Wegrenovieren” ihr Debüt bzw. eigentlich zweites Album “Im Museum Der Eigenen Irrtümer” angekündigt haben. Früher hat man gesagt, dass wenn etwas zwei Tage her ist im Internet, es dann schon wieder alt ist. Was ist es denn dann nach zwei Wochen? Uns wurscht. Klasse Song, klasse Typen. Schon damals, als Hamann und Rögner als Lama L.A. ihre Platte “AFFEMARIA” bei Anette Records heraus brachten. Nun nennen sich die beiden Freunde Just For Fun. Und so klingt es dann auch: frei heraus, weit weg von verkopft, trotzdem schlau und witzig. Read More

Liotta Seoul

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Die bereits 2017 in Koblenz gegründeten Liotta Seoul haben mit den Songs “David Blaine” und “Like Me” bereits zwei der kommenden 4-Track EP “Cool” veröffentlicht. Beiden Songs wird Hitpotential vorausgesagt. Nun, wenn man Mitte der Neunziger zwischen Post-Grunge und Alternative groß geworden ist, dann passt das auf jeden Fall, wie die Faust aufs berüchtigte Auge. Catchige und schnörkellose Riffs, immer gepaart mit einer gewissen Moll-Attitüde, machen es dem Hörer äußerst leicht das Ganze als Ohrwurm zu bezeichnen. Damit erinnern Liotta Seoul nicht zu unrecht an einen Mix zwischen Silverchair, Nada Surf und Hazel. Am 1.Oktober wird “Cool” auf Krod Records erscheinen. Read More