The Beths – Jump Rope Gazers

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The Beths
Jump Rope Gazers

Carpark Records
VÖ: 10.07.2020

Mit ihrer Single “Dying To Believe” wurde ich erst so richtig auf The Beths aus Neuseeland aufmerksam. Ihr von der internationalen Presse hochgelobtes Debütalbum “Future Hates Me” aus 2018 hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Von daher gehe ich total frisch an die ganze Sache und an The Beths ran. Frisch und fluffig um genau zu sein. Denn der aufgeweckte Schrammelsound zwischen schnellen Punkriffs und gefühlvollem Indie geht runter wie Öl. Äußerst griffig und gut gelaunt kommen die Songs rüber, obwohl das ganze textlich oft sehr emotional ist. “Happy Unhappy” heißt ein älterer Titel der Band, der die Musik auch heute noch wunderbar umschreibt. Read More

Protomartyr – Ultimate Success Today

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Protomartyr
Ultimate Success Today

Domino Records
VÖ: 17.07.2020

“Ultimate Success Today” ist bereits Protomartyrs fünftes Album. Ihr fünftes in acht Jahren. Dass sich die Qualität und Kunst des unkonventionellen Post-Punks der aus Detroit kommenden Band so steigern würde, mindestens aber halten würde, war zu vermuten, aber längst nicht einzuschätzen. Sean Casey, Greg Ahee, Alex Leonard und Scott Davidson schafften mit “Under Color Of Official Right”, ihrem zweiten Werk, 2014 den Durchbruch und wurden seitdem konstant besser. Mit “Ultimate Success Today” bringt die Band ihr wohl ausgefeiltestes Werk auf den Markt. Ihr insgesamt drittes auf Domino Records. Read More

Tune of the Week: Lawn – Nighttime Creatures

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Mit ihrem Track “Nighttime Creatures” kehren die aus New Orleans kommenden Lawn zurück. Der smarte und leichtfüßige Independent-Sommer-Song ist ein erster Singlerelease ihres im September erscheinenden zweiten Werks mit dem Namen “Johnny”. Die fabelhaften Leute von Community Records veröffentlichen das Album in Zusammenarbeit mit Muscle Beach. Bei uns ist der kleine Ohrwurm Tune of the Week. Read More

TRAINER – Athletic Statics

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Trainer
Athletic Statics

Fidel Bastro / Broken Silence
VÖ: 03.07.2020

Das Noise-Quartett TRAINER aus Saarbrücken schmeißt mit seinem Langspieldebüt “Athletic Statics” 13 unkonventionelle Tracks in den aufgrund der aktuellen Lage etwas lethargisch wirkenden Musikzirkus. Umso besser, dass es mit “Athletic Statics” den ein oder anderen Wachmacher gibt. Das auf einem Noise-Konstrukt aufgebaute Album verbindet bei genauerem Hinhören viele gefühlte Improvisationen, headbangende Wohlfühl-Riffs der 90er sowie Helmet-Assoziationen oder Idles-Ausbrüche. Der Sound wirkt druckvoll, penetrant und äußerst roh. Read More

Tune of the Week: Girl Friday – This Is Not The Indie Rock I Signed Up For

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“This Is Not The Indie Rock I Signed Up For” ist der traumhafte Titel der aktuellen Single der Band Girl Friday. Der Track ist bereits die zweite Auskopplung aus dem am 21.August herauskommenden Langspieldebüt “Androgynous Mary”. Das Quartett aus Los Angeles wird auf Hardly Art veröffentlichen.  Vera Ellen (g, voc), Libby Hsieh (b, voc), Virginia Pettis (d, voc) und Sierra Scott (g, voc) nutzten Filmaufnahmen ihrer letzten Nordamerika Tour (zusammen mit The Beths und Marika Hackman), um einen kleinen Clip zusammen zu schneiden. Der tiefschöne und tragende Indiesong ist bei uns Tune of the Week. Read More

Dead Finks – Dead Fink Era

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Dead Finks
Dead Fink Era

Späti Palace / Urge Records
VÖ: 08.05.2020 (digital) / 26.06.2020 (cassette)

Mit einer äußerst sympathischen DIY-Attitüde veröffentlichen die in Berlin ansässigen Dead Finks ihr Debütalbum “Dead Fink Era” auf dem Independent Label Späti Palace, die uns so schon so manchen Leckerbissen schmackhaft gemacht haben. So auch Dead Finks, die zwischen Bedroom-Post-Punk, Noise und Ambient alles in acht Songs untergebracht haben. Und das in einer wohltuenden, dosierten und facettenreichen Art und Weise. Read More

Northern Primitive- More Songs From Saturn West

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Northern Primitive
More Songs From Saturn West

Self Release (digital)
VÖ: 05.06.2020

Es ereignete sich irgendwann 2012, als ich über die Kanadier Northern Primitive stolperte. Ich schrieb Gitarrist und Sänger Matt Sajn einfach eine E-Mail und versuchte einige Infos über die Band zu bekommen, da mir ihr selbstbetiteltes Debütalbum unglaublich gut gefallen hat. Der raue und emotionale Sound hat mich lang begleitet. Irgendwann verloren wir den Kontakt und ich auch den Bezug zur Musik von Northern Primitive. Die aus dem befreundeten Umfeld der Band jedoch äußerst erfolgreichen The Dirty Nil trugen bei mir zumindest dazu bei, dass ich Northern Primitive nie vergessen habe. Und jetzt veröffentlichte die Band Anfang Juni die EP “More Songs From Saturn West”. Ein altes vertrautes Gefühl ist prompt wieder da. Nichts klingt schöner, als ein rotziger Rock im Emogewand. Wow! Read More

Video|Tune of the Week: Boy Division – Fade To Grey

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Hamburgs finest Boys sind zurück. Naja, weg waren sie ja nicht. Ich habe sie nur echt lange nicht mehr gesehen. Live, in Farbe, mit Cola-Rum, Noise und viel Theater. Das ändert sich nun. Denn Boy Division liefern das bis dato beste Wohnzimmerkonzert 2020 ab. Mit “Fade To Grey” veröffentlichen die adretten Herren von der Elbe tatsächlich eine Single aus der im letzten Jahr erschienene Compilation “The CD Years”. Das Video zur Single ist bei uns Tune und Video of the Week! Read More

Girls In Synthesis

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Dass ursprünglich für das Frühjahr geplante Debütalbum von Girls In Synthesis, kommt jetzt aufgrund der aktuellen Lage am 28.August auf den Markt. Veröffentlicht wird das sehnsüchtigst zu erwartende Werk mit dem Namen “Now Here’s An Echo From Your Future” auf dem englischen Punklabel Harbinger Sound. Mit dem Track “Pressure” gab es bereits eine knackig, rotzige erste Single zu hören. Nun folgte diese Woche der nächste Coup mit dem Stück “The Images Agree”. Wütend, laut, noisig, bassig, verzerrt und deftig punkig- Girls In Synthesis wirken ungebändigt, roh und für so eine Studioarbeit äußerst live. Ein Noisepunk, der frühe Punk und Post-Punk Einflüsse mit einem enthusiastischem DIY mixt. Read More

Disheveled Cuss – Disheveled Cuss

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Disheveled Cuss
Disheveled Cuss

Sargent House / Cargo Records
VÖ: 12.06.2020

Mit dem selbstbetitelten Werk der Band Disheveled Cuss veröffentlicht Nick Reinhart einen zeitlosen Alternative-Rocker, der in Sachen Songwriting und Melancholie zurück an die ganz großen der 90er Jahre denken lässt. Dabei provoziert das Tera Melos Mitglied Reinhart Kollisionen zwischen großen Poprock-Hymnen a la Weezer, Nada Surf oder Teenage Fanclub mit melancholisch verquerten Sachen, die unter Einflüssen von Pavement, J Mascis oder Elliott Smith entstanden sind. Das Album “Disheveled Cuss” katapultiert mich in die Vergangenheit und lässt gleichzeitig die nicht endende Liebe zu einem introvertierten und teilweise schnulzigen Gitarrensound neu entdecken. Mit ordentlich viel Herzschmerz, Beziehungsproblemen und aus Liebe entstandener Wut haben Disheveled Cuss nicht nur lyrisch die Angelrute ausgepackt. Disheveled Cuss haben den großen Songwriterschlüssel stibitzt und wenden ihn gnadenlos an. Read More